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Demenz – die KrankheitKurz gesagt ist Demenz ein Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit, die meistens im Alter auftritt. Symptome der Demenz sind Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Im Verlauf der Krankheit verschlimmern sich diese Symptome und der Patient verliert Teile seiner Persönlichkeit. Es kommt oft zu aggressivem oder depressiven Verhalten und auch plötzliche Stimmungsschwankungen gehören dazu. Ein Aspekt von Demenz ist der, dass der Alltag schon in einem frühen bis mittleren Stadium der Krankheit nicht mehr alleine bewältigt werden kann, weil sich der Patient an grundlegende Dinge und Verhaltensregeln nicht mehr erinnern kann. Leistungen der Pflegekassen bei DemenzPflegebedürftige mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen erhalten seit dem 01.07.2008 zusätzliche Leistungen (nach Paragraf 45, SGB 11), die durch das neue Pflegeleistungsergänzungsgesetz bestimmt werden.
Zur Bewertung, ob die Einschränkung der Alltagskompetenz auf Dauer erheblich ist, werden insgesamt 13 verschiedene Schädigungen und Fähigkeitsstörungen analysiert. Das Einschätzungsverfahren wird vom MDK durchgeführt. Demenz – Pflege und BetreuungZu Beginn der Krankheit übernehmen meist Angehörige die Versorgung des Demenzkranken und geben Unterstützung im Alltag, zum Beispiel beim Essen oder der Körperpflege. Auch ein ambulanter Pflegedienst kann in dieser Phase der Demenz eine gute Hilfe sein. Der Pflegedienst kommt je nach Bedarf ein oder mehrmals täglich vorbei uns kümmert sich um den Pflegebedürftigen. Wenn die Krankheit weiter fortgeschritten ist, bleibt oft nur noch der Umzug in ein Pflegeheim, vor allem wenn eine starke Orientierungslosigkeit vorhanden ist. Eine gute Alternative hierzu ist die häusliche 24 Stunden Pflege. Dann muss der Patient seine gewohnte Umgebung nicht verlassen, und das hat auch positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf. Denn bei einer an Demenz erkrankten Person ist es wichtig, dass sie wenige, aber dafür konstante Bezugspersonen hat. Das ist bei der häuslichen Pflege im Vergleich zu einer stationären Einrichtung eher gegeben, da das Pflegepersonal nicht so häufig wechselt. Es ist wichtig, die Krankheit Demenz als solche zu erkennen und dann auch entsprechend darauf zu reagieren. Klare und einfache Sätze, Lob und Aufmunterung sind wichtig für den Patienten, Kritik dagegen ist unangebracht, da der Patient diese nicht versteht. Es ist wichtig, auch einen klar geregelten Tagesablauf und ein wohlgeordnetes Umfeld zu achten, dass macht es dem Demenzerkrankten leichter. Im fortgeschrittenen Stadium von Demenz muss die Pflegekraft darauf achten, dass ausreichend getrunken und gegessen wird, da die Patienten dies oft vergessen. Auch bei der Körperhygiene brauchen die Demenzkranken dann Unterstützung, da sie sich nicht mehr daran erinnern, wie Zähneputzen funktioniert oder dass man sich nach dem Gang zur Toilette die Hände waschen muss. Nicht nur deshalb spricht bei einer Demenzerkrankung viel für eine häusliche 24 Stunden Pflege, um eine optimale Versorgung gewährleisten zu können. |
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